Ordentliche kündigung Muster haufe

Aug 1st, 2020

Eine ordentliche Kündigung beendet das Arbeitsverhältnis nach Ablauf der Kündigungsfrist. Eine Kündigung aus Nochunwillig beendet das Arbeitsverhältnis sofort ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist. Die Kündigung von Arbeitsverhältnissen durch Kündigungs- oder Kündigungsvertrag muss schriftlich erfolgen, um gültig zu sein. Auf die gesetzliche Schriftformpflicht kann nicht durch Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder Betriebsvertrag verzichtet werden. Eine Kündigung mit Formalmängeln ist nichtig und kann nicht behoben werden. Neben gewöhnlichen Kündigungsverträgen (auf dauere oder unbefristete Frist) kann mit sofortiger Wirkung gekündigt werden, wenn wichtige Gründe vorliegen, die die Fortsetzung der Beschäftigung für eine der Parteien unannehmbar machen. Der Arbeitgeber kann den Arbeitsvertrag unverzüglich kündigen, wenn der Arbeitnehmer in seinem Dienst untreu ist, seine Dienstleistungen nicht erbringen kann, sich weigert, den Anweisungen des Arbeitgebers nachzukommen usw. Ist die Kündigung nicht gerechtfertigt, weil es keinen wichtigen Grund gibt, endet die Beschäftigung dennoch sofort, aber der Arbeitnehmer hat Anspruch auf volle Entlohnung, als hätte der Arbeitgeber die Beschäftigung in der Regel gekündigt. Gemäß Artikel 326 Absatz 2 des Arbeitsgesetzbuches unterscheidet sich die Kündigungsfrist für einen befristeten Arbeitsvertrag und für einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Bei unbefristeten Arbeitsverträgen sieht das Gesetz eine Kündigungsfrist von 30 Tagen vor; eine längere Frist (bis zu höchstens 3 Monaten) kann vertraglich vereinbart werden.

Die Kündigungsfrist für die Beendigung befristeter Verträge beträgt drei Monate, die verbleibende Vertragslaufzeit jedoch nicht mehr. Nach Artikel 326 Absatz 4 Satz 2 des Arbeitsgesetzbuches kann die Beendigung des Arbeitsvertrages vor oder zum Zeitpunkt des Eingangs der Mitteilung durch den Arbeitgeber widerrufen werden. Nach Erhalt kann die Kündigung mit Zustimmung des Arbeitgebers bis zum Ablauf der Kündigungsfrist widerrufen werden (Artikel 326 Absatz 4 Satz 4 des Arbeitsgesetzbuches). Die Originalzeichnung des unterschriebenen Kündigungsscheins ist dem Mitarbeiter auszuhändigen; eine E-Mail, ein Fax oder eine Fotokopie reicht nicht aus. Bitte beachten Sie, dass die Kündigungsfrist (siehe unten) erst an dem Tag beginnt, an dem der Mitarbeiter den Kündigungsschein erhält. Da der Arbeitgeber verpflichtet ist, nachzuweisen, dass der Arbeitnehmer den Kündigungsschein erhalten hat, empfehlen wir dringend, den Kündigungsschein persönlich oder per Bote zu verteilen. Bei einer Kündigungpere per Post besteht immer die Gefahr, dass der Mitarbeiter behauptet, das Schreiben nicht erhalten zu haben oder ihn nur verspätet erhalten zu haben.

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